Bewusstsein und Qigong
Wer sich mit der chinesischen Heilmethode Qigong befasst, stößt
schnell auf Begriffe wie "Yi" ("Bewusstsein" und "Vorstellungskraft"). Diese zentrale Säule
des Qigong kann man jedoch nicht mit wenigen Worten umschreiben. Gefordert ist bei
Qigong-Übungen wie bei vielen asiatischen Übungssystemen stets eine Präsenz und Wachheit des
Bewusstseins, des "Geistes". Diese ist häufig direkt auf Körperliches bezogen -
etwa dann, wenn man Bewegtes Qigong
praktiziert: Die Vorstellungskraft, so lautet eine wichtige Regel, führt den
Körper, d. h. bei Bewegungen wird diese stets zugleich gedacht, begleitet durch
die Gedanken, ohne dass ein Haarbreit dazwischen wäre.
Auch bei Qigong-Techniken, die ohne Bewegung sind, also z. B.
Stilles Qigong, spielt die
Vorstellungskraft, das Bewusstsein eine wichtige Rolle, etwa, indem man den Atem durch den Körper
leitet oder indem man in den Körper hineinspürt.
Hintergrund-Infos Qi-Energie: Qi
Qigong Ausbildung