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Die Acht Brokate (Brokatübungen)Die Acht Brokate (chinesisch: Pa Tuan Chin / Baduanjin) ist eine sehr bekannte Übungsreihe des Qigong. Der Name bezieht sich auf die Feinheit und die Kostbarkeit eines Brokatgewebes. In der chinesischen Bevölkerung sind die acht Brokat-Übungen sehr bekannt und beliebt. Sie werden seit Jahrhunderten als Übung zur Gesunderhaltung, Verjüngung und Langlebigkeit in unterschiedlichen Variationen weitergegeben. Die acht Übungen sind
1.4. Brokatübungen I Auf das Jadekissen klopfen Diese Übung gehört zu den bekannten 8 Brokatübungen, eine ebenso alte wie wirksame Übungsreihe, die auch die 8 Schätze genannt wird. Beide Handflächen liegen bei der Übung etwas gehöhlt auf den Ohren, aber jetzt noch nicht, denn sonst können Sie uns ja nicht hören Wir machen die Übung deshalb also zunächst mit nur einer Hand. Wir schnipsen mit dem Zeigefinger auf den Hinterkopf. Dazu werden beim Einatmen die Zeigefinger auf die Mittelfinger gelegt. dann die Zeigefinger auf den Punkt Jadekissen schnappen lassen und ausatmen. Die Finger sind dabei waagerecht. Wenn es in den Ohren „blechern scheppert“, haben Sie die richtige Stelle und die richtige Handhaltung gefunden. Experimentieren Sie ruhig einmal! Wir machen die Übung ca 15 mal. Nach der Übung spüren wir noch eine Weile in uns hinein. Diese Übung heißt auch Die Himmelstrommel schlagen. Durch die rhythmische Erschütterung werden die Hirnzellen angeregt und die Innenohrregion durchblutet. Sie wirkt bei Hörstörungen, Tinnitus, Schwindelgefühlen und Augenerkrankungen und sorgt für mehr Klarheit und Konzentration. 2.2. Brokatübung II 2.2. Die fünf Kümmernisse und die sieben Betrübnisse hinter sich lassen Dies ist die 2.Brokatübung, die Sie erlernen. Wir nehmen die schulterbreite Grundstellung ein und atmen tief durch. Wir drehen beim Einatmen den Kopf so weit wie möglich nach links und achten darauf, daß wir die Halswirbelsäule weder nach oben noch nach unten abknicken. Beim Ausatmen lassen wir die Spannung los, der Kopf gleitet zurück in die Ausgangsstellung. Danach das gleiche zur anderen Seite. Wir machen die Übung ca. 10 mal und achten besonders darauf, daß die Drehung genau in der Achse der Halswirbelsäule vor sich geht. Wir stellen uns die Wirbelsäule als Spiralfeder vor, die sich beim Einatmen aufrichtet und beim Ausatmen wieder in die Ausgangsstellung zurückgleitet. Die Augen schauen noch weiter zurück, als es die Kopfdrehung vorgibt. Diese Übung bewirkt eine kräftige Massage der Halswirbel und der Nackenmuskulatur. Sie hat, so sagt man, einen günstigen Einfluß bei allen degenerativen Halswirbelerkrankungen sowie bei Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Durch die rhythmische, kräftige Bewegung der Augenmuskeln wirkt sie stärkend bei Augenermüdung und verschiedenen Sehstörungen.
BROKATÜBUNGEN III 3.1. Hände reiben und ins Tor des Lebens atmen Wir kommen nun zur 3. Brokatübung. Sie heißt „Hände reiben und ins Tor des Lebens atmen“. Wir lassen das Innere Lächeln entstehen und reiben die Hände vor dem Körper aneinander, während wir ausatmen. dann lassen wir die Hände auseinandergleiten, und führen die Handflächen um den Körper nach hinten, als würden wir an einem Gürtel enlangstreifen, doch berühren die Hände den Körper dabei nicht. Wir legen nun die Handflächen in Höhe der Lendenwirbelsäule auf den Rücken und reiben beim Ausatmen kräftig den Rücken. Die Fingerspitzen zeigen dabei nach unten. Es kann auch mit den Handrücken gerieben werden. Das Tor des Lebens „Mingmen“ ist ein wichtiger Akupressurpunkt am Rücken zwischen dem 2. und 3. Lendenwirbel und bildet zugleich die hintere Projektion des Dantien. Gleichzeitig stehen bei dieser Übung die Nierenpunkte im Mittelpunkt, die links und rechts vom Punkt Mingmen auf dem großen Rückemuskel liegen. Wir wiederholen die Übung ca 10 mal. Bei dieser Übung wird die gesamte Nierenregion gut durchblutet und die Nieren werden gestärkt. Nach der Übung spüren wir noch eine Zeit in den Körper hinein und genießen das kribbelnde Gefühl! Yijinjing-Übungssystem des Begründer des Chan-Buddhismus in China Bodhidharma: Yijinjing Yi Jin Jing. |
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